Programm

Die Idee und Initiative

Das Projekt WEICHENSTELLUNG unterstützt Viertklässler darin, schulisch durchzustarten und ihr Potenzial für einen höheren Schulabschluss zu entfalten. Lehramtsstudierende fördern diese Schülerinnen und Schüler individuell entsprechend ihrer Begabungen, unterstützten sie auf ihrem Lern- und Bildungsweg und bieten ihnen kulturelle und lebensweltliche Begleitung über einen Zeitraum von drei Jahren.

Die Idee: Lehramtsstudierende unterstützen als Mentoren die Schülerinnen und Schüler von Klasse 4 bis Klasse 6 im Übergang auf die weiterführende Schule. 

Das Wichtigste ist, die Kinder zu motivieren, ihnen Vertrauen zu schenken, ihr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken und ihnen zu zeigen, welchen Mehrwert das Lernen für sie hat …“ (Temur Mehr, Mentor)

„Alle Mentees, die hier mitmachen sind eigentlich Kinder, die das Potenzial haben, sehr viel aus ihrem Leben zu machen. Wir versuchen die Kinder nicht nur zu fördern, sondern auch zu fordern, noch mehr zu erreichen und aus ihren Potenzialen noch viel mehr herauszuholen …“ (Yagmur Celik, Mentorin)

 

Das Konzept

Es geht um doppeltes Lernen, denn beide Seiten profitieren: Die Studierenden sammeln praktische Erfahrungen für ihren zukünftigen Beruf und erwerben Kompetenzen für ihre Mentorentätigkeit und für ihre zukünftige berufliche Tätigkeit als Lehrer. Die Kinder werden gezielt und individuell sowohl innerhalb der Schule, als auch außerhalb, im Rahmen von Freizeit- und gesellschaftlichen Aktivitäten, betreut und begleitet.

Die konkreten Maßnahmen

WEICHENSTELLUNG unterstützt Viertklässler beim Übergang auf die weiterführenden Schulen durch

  • Mentoring und Coaching durch Lehramtsstudierende
  • wöchentliche fachliche Förderung in den Hauptfächern
  • Unterstützung des Lern- und Arbeitsverhaltens zur Stärkung der Selbstwirksamkeit der Mentees
  • ein monatliches Kulturprogramm

Die Praxis: So sieht die Förderung aus

Die studentischen Mentoren begleiten ihre Mentees von Klasse 4 bis Klasse 6 beim Übergang auf die weiterführende Schule. Jede Mentorin, jeder Mentor unterstützt drei Stunden pro Woche maximal drei Kinder fachlich. Außerdem gestalten die Mentoren für ihre Mentees einmal im Monat ein vierstündiges „Kulturprogramm“ – zum Beispiel Stadterkundungen, Besuche von Museen, Theatern oder Bücherhallen. Die persönlichen Begegnungen schaffen ein Miteinander, von denen nicht nur die beteiligten Studenten und Kinder profitieren, sondern ebenso Eltern und Schulen.